Argentinien Erlebnisreisen
Wir beraten Sie gerne
+49 (0) 851 75 44 56
Erfahren Sie mehr...

Flora und Fauna

Die Tierwelt Argentiniens ist so vielfältig wie seine Landschaften. Fast 1.000 Vogelarten sind am argentinischen Himmel zu beobachten, vom winzigen Kolibri, der sogar in den Gärten von Buenos Aires sein Fingerhutnest baut, bis zum Kondor in den Anden und dem Albatros an den Küsten Patagoniens, dessen Flügel bis zu 3 m Spannweite erreichen. Im Norden findet man aufgrund des tropischen Klimas eine vielfältige Tierwelt mit Affen, Jaguare, Pumas, Tapire, Kolibris, Flamingos und Papageien vor.

 

In den kargen Gebieten der Anden zwischen dornigen Sträuchern, Grasflächen und Kakteen, leben Lamas, Guanakos und Vikunjas, beide wildlebende Lama-Arten, sowie der Andenschakal. Im nördlichsten Bereich, der Puna, wachsen auf 3.000 m Höhe Zwergsträucher, Polsterpflanzen und Kakteen, darunter der riesige Kandelaberkaktus. In Salta und Jujuy, an den ostandinen Gebirgshängen, blüht es dank vieler Niederschläge üppig.

 

Am Westrand des Chaco liegen subtropische Regenwälder in denen Pumas, Gürteltiere, Ameisenbären, Kolibris und Papageien leben.

 

Die Pampa mit den Graslandschaften ist der Lebensraum für Gürteltiere, Mähnenwölfe, Nandus und natürlich für die hier typischen Tiere wie Pampafüchse, Pampakatzen und Pampahirsche. Da der Boden sehr fruchtbar ist, wurde viel von der ursprünglichen Vegetation gerodet und in Farmland umgewandelt. Zur natürlichen Vegetation der feuchten Pampa Húmeda gehören die büscheligen, hohen Hartgräser. Riesige Viehherden sind hier zu Hause. Auf der trockenen Pampa Seca herrschen Dornensträucher vor. Im äußersten Nordosten, im subtropischen Regenwald mit seinen bis zu 40 Meter hohen Baumriesen, wachsen Zedern, der rosa blühende Lapacho Negro und der Yerba-Strauch, ein Stechpalmengewächs, aus dessen koffeinhaltigen, getrockneten Blättern der Matetee gewonnen wird. Hier leben Tukane, Kolibris, Geier, Papageien, Schmetterlinge, Waschbären, Kapuziner- und Brüllaffen, Wildkatzen und Tapire.

 

Die Sümpfe um Corrientes sind Heimat des Yacarés, des kleineren südamerikanischen Krokodils, und auch vieler Schlangen wie der gefürchteten Jararás oder der Klapperschlangen.

 

In Patagonien zieht sich im Windschutz der Anden ein breiter Gürtel von Südbuchenwäldern bis hin nach Feuerland. Zur Küste hin erstreckt sich die Einöde der patagonischen Steppe, der sich nur wenige Tiere anzupassen vermochten: Guanakos (die südlichen Verwandten der Lamas), Maras (Pampahasen), Springmäuse, Peludos (Gürteltiere) und Nandúes (kleine Straußenvögel), die sich von der kargen Vegetation ernähren, und andererseits die Raubtiere, die diese Arten jagen: Füchse und selten gewordene Pumas. Riesige Schafherden machen der einheimischen Tierwelt die Weidegründe streitig und zerstören die Steppe. An den Küsten Patagoniens tummeln sich unzählige Seeelefanten, Pinguine, Seelöwen, Robben und Delphine; gigantische Bartenwale suchen Zuflucht, um ihre Jungen aufzuziehen. Patagonien besteht aus zahllosen Tafelbergen, die von Strauchsteppen bedeckt und intensiv mit Schafen bewirtschaftet werden. Im östlichsten Teil wandelt sich die Landschaft zu Wüstensteppen, in denen Nandus, Pumas und kleine Hirsche vorkommen. An den Küsten kann man Mähnenrobben und Südamerikanische Seebären beobachten. Im Meer findet man Orcas und Commerson-Delfine, die durch ihre Farbe und den gedrungenen Körperbau ein wenig an schwimmende Tapire erinnern.



⇡ Nach Oben ⇡