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Der Tango

Der argentinische Tango, oder eigentlich genauer „Tango vom Rio de la Plata“, wurde im September 2009 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Tango entstand aus einer Mischung der Musikrichtungen der verschiedensten Einwanderergruppen, wie den Afrikanern, den Deutschen, Österreichern, Spaniern, Italienern aber auch aus den anderen südamerikanischen Ländern. So brachten die Deutschen das Bandonion mit, eine Art Harmonika, die sich zum typischsten Instrument des Tangos entwickelte. Auch die Drehungen von Walzer und Ländler gingen in die Schrittelemente des Tanzes ein. Der Rhythmus stammt größtenteils von der Musik der Afrikaner. Ursprünglich wurde der Tango von der ärmsten Schicht getanzt, die sich hierfür zu großen Tanzveranstaltungen, Milongas, trafen. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg gelangte der Tango nach Paris und wurde salonfähig. Er wurde zu einer der großen Tanzrichtungen der Welt, die in allen Tanzschulen gelehrt wurde. Auch Tanzwettbewerbe wurden immer wichtiger und die Gewinner konnten eigene Salons und sogar Tanzschulen errichten. So wurde der Tango in Zeiten wirtschaftlicher Krisen ein Wirtschaftsmotor. Heute wird der Tango in vielen Stilrichtungen getanzt bzw. mit sozialkritischen Texten gesungen. Er ist lebendig geblieben und Musiker verschiedenster Generationen haben ihn immer wieder an neue Musikrichtungen angepasst und ihn vor dem Aussterben bewahrt.


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