Argentinien Erlebnisreisen
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Historie

Vor dem Eindringen der Europäer lebten größere Kulturen in stadtähnlichen Siedlungen im nordwestlichen Andengebiet. Im Süden existierten Gemeinschaften von Sammlern und Jägern. Um 1480 wurden weite Teile des Landes von den Inka eingenommen, die Besetzung durch die Spanier begann 1516. Die zahlreichen Indianerstämme, die das Land besiedelten, hatten noch keine Hochkultur als die spanischen Eroberer in Argentinien einfielen. Auch Argentinien wurde von ihnen in das damalige Vizekönigreich Peru eingegliedert, versuchte sich dann aber durch ein eigenes Vizekönigreich Buenos Aires mit selbständiger Verwaltung aus dieser gewaltsamen Vereinigung zu befreien. 1810 begannen die Aufstände der Freiheitskämpfer gegen die spanischen Kolonialherren. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Machtkämpfen zwischen den einzelnen politischen Gruppierungen, die sich gebildet hatten. Als dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Masseneinwanderungen aus Europa begannen, erlebte das Land einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung, der jedoch jäh durch die Weltwirtschaftskrise beendet wurde. Mit Staatsstreichen und Militärputschen versuchten die verschiedensten Machthaber auf ihre Weise die wirtschaftliche Notlage der Bevölkerung zu bekämpfen. Von 1946 bis 1955 versuchte Oberst J. D. Perón mit seiner Frau Evita durch wirtschaftliche und soziale Reformen das Land zu konsolidieren. 1955 wurde auch er durch einen Militärputsch gestürzt. Bis 1983 wechselten die politischen Verhältnisse ständig, erst dann gelang es, wieder demokratische Wahlen durchzusetzen. Heute ist Argentinien eine Präsidialdemokratie, die versucht den zahlreichen Interessen seiner Bewohner verschiedenster Herkunft gerecht zu werden.

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