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Die Anden im Westen

Im äußersten Westen begrenzen die Anden das Land. Das junge Kettengebirge wurde erst im Tertiär durch die Kollision der Ostpazifischen mit der Südamerikanischen Platte aufgefaltet. Heute noch tätige Vulkane und immer wieder auftretende Erdbeben weisen darauf hin, dass die gewaltigen Platten nach wie vor in Bewegung sind.

 

Der Südkamm der Anden im Westen des Landes grenzt zum einen Argentinien von Chile ab, zum anderen findet man hier eine große Anzahl von noch tätigen Vulkanen. Im Süden ist der Kamm schmäler, aber dafür höher (über 6.500 Meter) und besitzt große Gletscher sowie eiszeitliche Endmoränen. Im Norden verbreitet sich der Gebirgsstock zu einer Hochebene von 600 km Breite, auf der mehrere Senken liegen, die ohne Abfluss sind.

 

Die argentinischen Anden lassen sich lassen sich in drei Abschnitte einteilen: Im Norden liegt die Puna, auf die die Hochkordillere folgt, an die sich im Süden wiederum die Südkordillere anschließt. Die Puna, das durchschnittlich 3.500 Meter hoch gelegene und von 5.000 Meter bis 6.000 Meter hohen Bergen umgebene Hochland, setzt sich aus mehreren lang gezogenen Senken („bolsones“) ohne Abflüsse zusammen. Die wüstenartige Landschaft ist heftiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt, stellenweise glitzern einige Salzseen. Südlich von San Miguel de Tucuman beginnt die Hochkordillere, zu der auch der Aconcagua, der höchste Andengipfel überhaupt und damit der höchste Berg Amerikas, gehört (6.962 Meter).Etwa auf der Höhe von Neuquen beginnt die Südkordillere, die bis nach Feuerland reicht und keine durchgehende Kammlinie besitzt.


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